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Vorwahlsieg für Hillary Clinton

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Vorwahlsieg für Hillary Clinton

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Kurz vor Ende der Präsidentschaftsvorwahlen hat Hillary Clinton noch einmal gepunktet – in Puerto Rico. Ihr Sieg fiel deutlich aus: Sie erhielt doppelt so viele Stimmen wie ihr Rivale Barack Obama.

Der liegt bei den Delegiertenstimmen für den Nominierungs-Parteitag der Demokraten uneinholbar vorn. Doch die frühere First Lady der USA präsentierte eine neue Rechnung: Sie habe insgesamt mehr Wählerstimmen bekommen als Obama. Und daher sollte sie zur Kandidatin nominiert werden, meinte ein Clinton-Anhänger, sonst würden die Demokraten die Wahl verlieren. Hillary Clinton habe die Zustimmung des Volkes, sagte ein anderer, und das sei wichtig gegen einen starken Gegner wie John Mc Cain, den kommenden Kandidaten der Republikaner.

Obama hatte Puerto Rico im Wahlkampf nur ein einziges Mal besucht, denn Chancen hatte er bei der dortigen Latino-Bevölkerung ohnehin nicht. Er ist mit seinem Wahlkampf schon in Süddakota: Hier und in Montana geht morgen die Zeit der Vorwahlen zu Ende. Beides sind bevölkerungsarme Staaten, in den Umfragen führt Obama. Er gibt sich weiter siegessicher: Nach der Präsidentenwahl im November werde er damit anfangen, die Welt zu ändern. Zur Nominierung ihres Kandidaten kommen die Demokraten Ende August in Denver zusammen.