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Aspekte der Nahrungsmittelkrise

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Aspekte der Nahrungsmittelkrise

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Fachleute haben ausgerechnet, dass bis zum Jahr 2050 die Produktion von Nahrungsmitteln verdoppelt werden müsste – für die dann neun Millarden Menschen auf der Erde. Aber schon jetzt reicht es nicht mehr für alle. Die Experten von FAO und OECD verweisen auf die Liberalisierung der Märkte, auf veränderte Ernährungsgewohnheiten in Schwellenländern, die die Nachfrage steigen lassen.

In Ländern wie Indien und China ist der durchschnittliche Kalorienverbrauch pro Kopf in 30 Jahren um rund ein Drittel gestiegen. Und mehr als verdoppelt hat sich dort der Anteil der Menschen, die regelmäßig Fleisch essen.

Bei den Ursachen der gegenwärtig erhöhten Nachfrage spielen Naturkatastrophen eine wichtige Rolle. Zwar wird für 2008 eine sehr gute Getreideernte erwartet, – aber nur, wenn das Wetter weiter mitspielt.

Als Problem gelten auch die von Klimaschützern gepriesen Bio-Kraftstoffe, denn sie verschlingen 20 bis 50 Prozent des weltweiten Raps- und Maisanbaus und belegen schätzungsweise ein Prozent der landwirtschaftlichen Nutzfäche.

Und schließlich werden Bauern in Entwicklungsländern durch Billigimporte aus dem reichen Teil der Welt bedroht.