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Robustes Wachstum in der Eurozone trotz Rekordölpreis und Finanzkrise

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Robustes Wachstum in der Eurozone trotz Rekordölpreis und Finanzkrise

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Die Wirtschaft in der Eurozone hat sich im ersten Quartal besser entwickelt als erwartet. Grund seien vor allem die robusten Investitionsausgaben in Deutschland gewesen, teilte die Statistikbehörde Eurostat in Luxemburg mit. Diese hätten wesentlich dazu beigetragen, trotz Rekordölpreisen und Finanzkrise den Konjunkturmotor in Gang zu halten.

Insgesamt brachte es die Eurozone auf ein Wachstum von 2,2 Prozent. Spanien, Deutschland und Frankreich waren dabei besonders stark. Portugal und besonders Italien bildeten die Schlusslichter.

Die wirtschaftliche Situation war auch Thema beim EU-Finanzministertreffen in Luxemburg. Wie EU-Währungskommissar Joaquin Almunia erklärte, sind die Preisexplosionen bei Rohöl und Nahrungsmitteln die größten Risiken. Diese Probleme könnten indes nur gemeinsam angegangen werde. Vorschläge dazu könnten auf dem G-8-Gipfel im Juli in Japan gemacht werden.

Des weiteren gaben die Minister grünes Licht für den geplanten Beitritt der Slowakei in die Eurozone. Bratislava erfüllt die Maastrichter Beitrittskriterien und wird vom 1. Januar 2009 an als 16. Land dem Euro-Club angehören. Nun müssen die EU-Staats- und Regierungschefs noch bei ihrem Brüsseler Gipfeltreffen am 19. und 20. Juni zustimmen.