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Schulbusdrama in Frankreich: Sarkozy trifft Angehörige der Opfer

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Schulbusdrama in Frankreich: Sarkozy trifft Angehörige der Opfer

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Nach dem schweren Schulbusunfall mit sieben Toten in Frankreich ist Präsident Nicolas Sarkozy am Dienstag in den Unglücksort Allinges nahe der Schweizer Grenze gereist. Begleitet wurde Sarkozy von Erziehungsminister Xavier Darcos. Gemeinsam mit dem Bürgermeister der Gemeinde sowie Angehörigen der Opfer verbrachte der französische Präsident einige Zeit in der Kapelle, in der die Leichen der getöteten Kinder aufgebahrt wurden.

Am Montag war an einem Bahnübergang ein Regionalzug mit einem Schulbus zusammengestoßen. Nach Aussagen von Augenzeugen war der Busfahrer auf die Bahngleise gefahren, als bereits die Warnlampen blinkten. Das Heck des Busses wurde von dem Regionalexpress zermalmt. Sechs Schüler im Alter von 12 bis 14 Jahren starben an der Unfallstelle, ein siebter erlag im Krankenhaus seinen Verletzungen. 25 weitere Kinder wurden teils lebensbedrohlich verletzt.

In Frankreich ist nun ein Streit über die Sicherheit an Bahnübergängen entbrannt. Rund 350 der insgesamt mehr als 17.000 Übergänge im Land werden als riskant eingestuft.