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Hillary Clinton gibt die Zügel nicht aus der Hand

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Hillary Clinton gibt die Zügel nicht aus der Hand

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Nach wie vor keine klaren Worte von Hillary Clinton. Die Senatorin gab ihre Kandidatur nicht offiziell auf, vor tausenden Fans bezeichnete sie Barack Obama jedoch als ihren Freund, es sei eine Ehre gewesen, ihn zum Gegner gehabt zu haben. “Wir wollen alle jetzt daran denken, was er und seine Leute geleistet haben,” sagte Clinton.

Die meisten ihrer Anhänger sähen sie nun gerne auf dem Posten des Vizepräsidenten. “Wenn sie schon nicht Präsidentin werden kann, dann will ich sie wenigstens als Vizepräsidentin sehen,” sagt eine Clinton-Anhängerin. “Barack Obama als Präsident mit ihr an zweiter Stelle, das wäre ein unglaubliches Team. Damit werden wir gewinnen. Davon bin ich überzeugt.”

Ron Fournier von der Agentur Associated Press in Washington erklärt, warum Clinton ihre Niederlage nicht einfach eingesteht: “Diese Kampagne ist vorbei,” sagt er, “doch sie läßt alles offen, weil sie dadurch Macht hat. Wenn sie offiziell ausgestiegen wäre, wäre für sie alles aus. So kann sie noch Forderungen stellen und zu Barack Obama sagen, wie wär’s, machen Sie mich zur Stellvertreterin, wie wär’s, helfen Sie mir, meine Schulden zurückzuzahlen, wie wär’s mit einem Platz im Rampenlicht für mich beim Nominierungsparteitag der Demokraten. Sie läßt alles offen, denn so hat sie noch ein paar Karten in der Hand.”