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EZB-Leitzins bleibt bei 4 Prozent - vor eventueller Erhöhung im Juli

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EZB-Leitzins bleibt bei 4 Prozent - vor eventueller Erhöhung im Juli

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Trotz einer durch steigende Lebensmittel und Treibstoffpreise ausgelösten Rekordinflation im Euro-Raum bleibt der Leitzins der Europäischen Zentralbank unverändert – vorerst. Nach ihrer monatlichen Sitzung teilte die Notenbank mit, der Zinssatz zu dem sie an andere Banken Geld verleiht bleibe bei 4,0 Prozent. Aber eine Zinserhöhung in Bälde sei nicht ausgeschlossen erklärte EZB-Präsident Jean-Claude Trichet. Die Inflation sei signifikant gestiegen. Um dagegen anzugehen, sei es denkbar, auf der nächsten Sitzung der Zentralbank im Juli zu beschliessen, den Leitzins um einen kleinen Schritt anzuheben. Weiter erklärte er, dass die Aussichten für das Wirtschaftswachstum weiter unsicher seien, weil die Finanzkrise sich mehr auf die Realwirtschaft auswirke, als zunächst vorhergesehen.

Noch um ein Prozent höher als der Leitzins der EZB der der “Bank of England”, während die Sätze in den USA und Japan wesentlich niedriger sind. Die neuen Wachstumsaussichten der EZB liegen zwischen 1,5 und 2%. Die Inflation wird nach Einschätzung der Bank dieses Jahr zwischen 3,2 und 3,6% liegen. Bereits am Vormittag hatte die englische Notenbank mittgeteilt, dass auch sie ihren Leitzins von 5 Prozent unverändert belässt.