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Gordon Brown unter Druck

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Der britische Premierminister erntet für seine geplante Verschärfung des Antiterrorgesetzes Kritik, unter anderem von einem einflussreichen parlamentarischen Komittee. Auch die Opposition und Mitglieder in Browns eigener Fraktion lehnen die geplanten Änderungen strikt ab. Seine Innenministerin Jacqui Smith hatte vor wenigen Tagen einen geänderten Regierungsentwurf vorgelegt. Dieser sieht vor, Terrorverdächtige bis zu 42 Tage ohne Anklage in Haft zu behalten. Bisher waren es nur 28 Tage.
Der Freiheitsentzug soll aber nur bei gravierenden Fällen angewandt werden, wie etwa den Selbstmordanschlägen 2005 in London. Über das Gesetz soll kommende Woche im Unterhaus abgestimmt werden.