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Greenpeace besorgt über Unfall in slowenischem AKW - IAEO beruhigt

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Greenpeace besorgt über Unfall in slowenischem AKW - IAEO beruhigt

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Der Zwischenfall im slowenischen Atomkraftwerk Krsko darf nach Ansicht der Uweltschutzorganisation Greenpeace trotz der Entwarnung nicht auf die leichte Schulter
genommen werden. “Ein Leck im Primär-Kühlkreislauf IST kritisch,” sagte Greenpeace-Atomexperte Heinz Smital. Was genau in dem AKW geschehen sei, würden erst “wochenlange Analysen zeigen.”

Nach dem Zwischenfall in dem Atomkraftwerk war am Mittwoch europaweit Alarm ausgelöst worden. Der Pressesprecher der Internationalen Atomenergie Organisation IAEO beruhigte allerdings: “Wir überwachen weiterhin die Situation in Slowenien. Bisher hat uns keine Anfrage um Hilfe von dort erreicht. Wahrscheinlich wird das in diesem Fall auch nicht geschehen, da es sich um einen relativ ungefährlichen Zwischenfall handelt.”

Im Österreich löste die Nachricht von einem Leck in einem AKW im Nachbarland Slowenien heftige Reaktionen aus. Das Umweltministerium verlangte von Slowenien umgehend Aufklärung über den Vorfall.