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"World Investement Conference" in Frankreich - wie kann Europa im Wettbewerb bleiben?

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"World Investement Conference" in Frankreich - wie kann Europa im Wettbewerb bleiben?

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In La Baule an der französischen Atlantikküste treffen sich Industrieführer aus der ganzen Welt zur “World Investement Conference”. Zwei Tage wollen sie diskutieren, ob – und wie – Europa auch unter geänderten weltwirtschaftlichen Vorzeichen weiter die Top-Destination für Investoren bleiben kann. Dass die Verantwortung dafür bei den Europäer liegt, erklärt Pierre Guéant, der das Forum vor fünf Jahren gründete. Man woll unter dem Motto ‘Brainpower – ein Schlüssel für die wirtschaftliche Attraktivität’ die Fähigkeit der Europäer untersuchen, in allen Bereichen innovativ zu sein. “Und auch ihre Fähigkeit, anschließend dafür zu sorgen, dass die guten Ideen letztlich auch wirtschaftliche Realitäten werden!”

Für Investoren von ausserhalb scheint Europa – vor allem Frankreich – aber weiter voller Hindernisse, erklärt Naguib Sawaris vom ägyptischen Telekommunikationskonzern Orarscom: Es gäbe noch immer Angst vor auländischen Investitionen. “Davor, dass Ausländer französische Firmen besitzen. Sie verstehen einfach nicht, dass die Welt heute global funktioniert. Wer sich nicht bewegt isoliert sich, und wer isoliert ist verliert seine Wettbewerbsfähigkeit – und damit auch Arbeitsplätze!”

Sawaris fügt hinzu, dass Europa sich mehr öffnen müsste – zumal gegenüber dem Mittleren Osten und dem Mittelmeerraum. Mehr wirtschaftliche Zusammenarbeit könne von beiderseitigem Nutzen sein. Dazu aber müssten eine Menge Hürden eingerissen werden – im Bereich der Vorschriften wie der Unternehmenskultur.