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Kürzere Wirtschaftswege über den Altlantik

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Kürzere Wirtschaftswege über den Altlantik

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Nur der Atlantik trennt das mondäne Seebad La Baule in der Bretagne von Amerika. In der Wirtschaft die Überquerung eben dieses Atlantiks nicht gerade leicht. So treffen sich in La Baule dieser Tage Europäer und Amerikaner zur “World Investement Conference” – unter ihnen Rick Perry, Gouverneur von Texas. Er glaubt, eine transatlantische Partnerschaft bringe beiden Seiten Vorteile: “Ich denke, es ist wichtig, enge Bindungen zu haben. Ich bin fest davon überzeugt, dass je mehr Handel wir miteinander treiben, desto besser werden unsere Beziehungen sein. Je mehr wir einander vertrauen, desto fester werden die Beziehungen sein.”
Die Stärken und Vorteile des Anderen nutzen – ein Schlüssel zum Erfolg. Besonders wichtig sei das im Bereich der Telekommunikation, sagt François Barrault, Chef von BT Global Services: ““Die USA sind unser größter Wachstumsmarkt. Wir haben dort vier Gesellschaften gekauft, der Dollar ist schwach, dort findet man qualifizierte Leute für wenig Geld. Ich denke, wir werden demnächst wahrscheinlich mehr in den USA investieren, als derzeit in Bangalore in Indien.”
Also sind Europa und die USA Partner und Wettbewerber zugleich. So hat der Ozean doch etwas Verbindendes: An beiden Ufern werden gleichen wirtschaftlichen Werte hochgehalten.