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Oppositionswahlkampf in Simbabwe immer schieriger

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Oppositionswahlkampf in Simbabwe immer schieriger

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Mit neuen Repressionen gegen die Opposition und gegen ausländische Hilfsorganisationen verteidigt Simbabwes Präsident Robert Mugabe seine Macht. Das Regime in Harare verhängte für alle internationalen Helfer ein Arbeitsverbot. Oppositionsführer Morgan Tsvangirai wurde zum zweiten Mal innerhalb von drei Tagen vorübergehend festgenommen. Ein unhaltbarer Zustand, so Tsvangvirai: “Wir stehen vor so vielen Hindernissen: Alle unsere Wahlkampfveranstaltungen sind verboten worden!” Er und seine Partei könnten nur noch improvisieren.

Amtsinhaber Mugabe weilte unterdessen noch in Rom, wo er am Gipfel der Welternährungsorganisation teilgenommen hatte. Gegen ihn hatte Tsvangirai die Präsidentenwahl Ende März gewonnen. Da aber keiner von beiden auf eine absolute Mehrheit kam, müssen sie sich am 27. Juni einer Stichwahl stellen. Seit Beginn des Wahlkampfs sollen 50 Oppositionsanhänger getötet worden sein.