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EU einigt sich Energiemarktreform

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EU einigt sich Energiemarktreform

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Die Europäische Union hat sich am Freitag auf die wesentlichen Züge einer Reform des Energiemarktes geeinigt. Der Kompromiß sieht vor, daß die Energiekonzerne wählen können, ob sie ihre Verteilnetze für Strom und Gas behalten oder sich von ihnen trennen. Damit setzten sich Deutschland, Österreich und sieben weitere EU-Länder durch, die gegen den Pflichtverkauf der Netze waren.

Energiekommissar Andris Piebalgs erwartet von der Reform Vorteile für die Verbaucher: “Ich glaube, daß dies ein exzellenter Kompromiß ist, der umgesetzt und den Binnenmarkt stärken werden wird”, sagte Oiebalgs

Großbritannien, Schweden und die Komission konnten sich mit ihrer Forderung nach einer vollständigen Entflechtung der Energiekonzerne nicht durchsetzen.

Konzerne, die ihre Netze behalten, müssen diese einem komplett unabhängigen Treuhänder überantworten oder in rechtlich unabhänige Tochtergesellschaften einbringen, die einer strengen Regulierung unterliegen.