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Französischer Staatsbesuch im Libanon

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Französischer Staatsbesuch im Libanon

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Eine große Delegation aus Frankreich ist zu Gast im Libanon: der Präsident, mehrere Minister, aber auch die wichtigsten Vertreter der Opposition – eine
Botschaft der Hoffnung und der Einigkeit an das zerrissene Land.

Es ist auch der erste Staatsbesuch, den der neugewählte libanesische Präsident Michel Suleiman
empfängt. Suleimans Wahl war bezeichnend für die Lage im Libanon: Ein halbes Jahr lang gab es wegen des Streits der politischen Lager gar kein Staatsoberhaupt, dann kam es zu bewaffneten Kämpfen und erst nach einer Vermittlung von außen zu einem Kompromiss und zu Suleimans Wahl.

Es habe im Libanon zu viel Leiden gegeben, sagt nun sein Kollege Nicolas Sarkozy; zu viel Unglück, zu viele Tote. Es sei an der Zeit, sich der Zukunft zuzuwenden – einer Zukunft des Dialogs, in der jeder Libanese seinen Platz finde. Man brauche die Zusammenarbeit, damit die neue Regierung der nationalen Einheit handeln und die Wirtschaft des Landes wieder aufbauen könne.

Die französische Abordnung wird auch die Vertreter der libanesischen Parteien treffen, darunter die größte Oppositionsbewegung, die islamistische Hisbollah.