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Glück nach Grubenexplosion: Die meisten Kumpel haben Unglück überlebt

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Glück nach Grubenexplosion: Die meisten Kumpel haben Unglück überlebt

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Nach dem schweren Grubenunglück in der Ukraine können die Helfer einen Erfolg melden. 21 weitere Kumpel wurden lebend gefunden, damit haben 23 Kumpel das Unglück überlebt. Ein Bergmann konnte nur tot geborgen werden. Die Retter hatten bereits zuvor Stimmen gehört, konnten aber zunächst nicht zu den Verschütteten vordringen. In einem Schacht im Revier Donetsk war in rund 1000 Meter Tiefe Methangas explodiert. Das Kohlebergwerk sollte nach Angaben des Betreibers aus Sicherheitsgründen geschlossen werden.

Bereits am Morgen konnten zwei Kumpel gerettet werden, sie wurden im Krankenhaus behandelt. “Die Explosion war furchtbar, alles flog umher. Wir hatten Glück, wir standen in einem Seitenstollen. Wären wir näher dran gewesen, hätten wir nicht überlebt”, sagte Nikolay Litenko. Und sein Kollege Ivan Koval fügte hinzu: “Man kann das mit Worten nicht beschreiben. Krach, Staub, alles ging in die Luft. Wir konnten nichts mehr sehen.”

Nach offiziellen Angaben werden noch immer 13 Bergleute vermisst. Den Angehörigen bleibt Hoffen und Beten. In die Grube läuft Grundwasser. Die Suche ist ein Wettlauf gegen die Zeit.