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Internationale Energie-Agentur korrigiert Prognose zur Ölnachfrage nach unten

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Internationale Energie-Agentur korrigiert Prognose zur Ölnachfrage nach unten

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Die Internationale Energie-Agentur hat ihre Prognose für die weltweite Ölnachfrage in diesem Jahr gesenkt. Es wird nur noch mit einem Anstieg von 800.000 Barrel pro Tag gerechnet. Das sind 230.000 Barrel weniger als bisher angenommen. Damit wächst die Nachfrage so wenig wie seit sechs Jahren nicht mehr.

Diese Abschwächung sei möglicherweise aber nur vorübergehend. Ein relativ starkes Wirtschaftswachstum bleibe beim Öl die treibende Kraft, so die IEA.

Das wird auch bei der Entwicklung des weltweiten Rohölangebots deutlich. Noch vor drei Jahren lieferten die Förderländer zwischen 84 und 85 Millionen Barrel pro Tag. Trotz aller Konjunkturdellen zog diese Menge bis zum ersten Quartal 2008 auf 87 Millionen Barrel pro Tag an.

Engpässe bei der Förderung gibt es nach Ansicht der Exportländer nicht. Auch deswegen sei das derzeitige Rekordpreisniveau unerträglich hoch, so OPEC-Generalsekretär Abdullah al-Badri. Er rief die Märkte zu Ruhe und Gelassenheit auf. Für die aktuellen Aufgeregtheiten gebe es keinen Grund.