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Spritproteste: Spediteure streiken weiter

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Spritproteste: Spediteure streiken weiter

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Die Proteste der Spediteure gegen hohe Spritpreise gehen weiter. In Spanien, Frankreich und Portugal setzten LKW-Fahrer ihre Streiks fort. Der spanisch-französische Grenzübergang bei Biriatou blieb für den LKW-Verkehr gesperrt. Auf französischer Seite sind von Bordaux bis zur Grenze alle LKW-Parkplätze belegt. In Nordpanien musste gestern mehr als jede dritte Tankstelle wegen Treibstoffmangels schließen. Die Polizei gab Tanklastzügen Geleitschutz.

Die Spediteure, aber auch Landwirte verlangen eine Senkung der Mineralölsteuer und wollen Hilfen der Regierung durchsetzen. Gestrige Gespräche brachten in Spanien keine Annäherung. Die Verbände wollten heute weiter verhandeln.

Auch die Fischer setzten ihren Ausstand fort. In Spanien ruhen seit einer Woche die Netze. In Frankreich, wo die Aktionen begonnen hatten, wollen die Fischer ihre Blockaden zunächst einstellen – bis zur EU-Ministerratssitzung in zwei Wochen. Vertreter Frankreichs, Italiens und Portugals wollen morgen über gemeinsame Vorschläge an die EU-Kommission beraten.

Auch die Proteste der Fischer richten sich gegen den teuren Diesel. Der Spritpreis klettere immer weiter, erklärt ein Fischer, der Preis für den Fisch aber sei seit zwanzig Jahren nicht gestiegen.