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Bush zum Atomkonflikt mit dem Iran: "alle Optionen sind auf dem Tisch"

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Bush zum Atomkonflikt mit dem Iran: "alle Optionen sind auf dem Tisch"

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Der amerikanische Präsident George Bush schließt im Atom-Konflikt mit dem Iran nichts aus. Nach einem Gespräch mit der deutschen Bundeskanzlerin Angela Merkel im Gästehaus der Bundesregierung in Meseburg bei Berlin sprachen sich beide aber für Verhandlungslösungen aus: Merkel sagte bei der gemeinsamen Pressekonferenz, dass “der Diplomatie eine Chance gegeben werden”, aber auch aktiv gehandelt werden müsse. Es sei nicht auszuschließen, dass neue Sanktionen gegen Teheran notwendig würden. Erst einmal müssten aber die beschlossenen Maßnahmen umgesetzt werden.

Auch Präsident Bush zieht Gespräche vor – wenn auch weniger eindeutig: Alle Optionen seien weiter auf dem Tisch. “Wir ziehen es aber vor, dieses Problem durch intensive Zusammenarbeit zu lösen.”

Der beste Weg sei es weiterhin, mit den Partnern zusammenarbeiten, um Druck auf Teheran auszuüben. Der Iran könne seine außenpolitische Isolation beenden, wenn er den Forderungen der internationalen Gemeinschaft nachgebe.

In einem Interview hatte Bush zuvor seine aggressive Sprache vor und während des Irak-Krieges bedauert. Es habe der Eindruck entstehen können, er sei ein “Typ, der nur auf Krieg aus ist”.