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EU-Reformvertrag: Iren machen es weiter spannend


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EU-Reformvertrag: Iren machen es weiter spannend

Einen Tag vor dem Referendum in Irland ist immer noch unklar, ob der Vertrag durchkommt oder nicht, Gegner und Befürworter liegen den Umfragen zufolge in etwa gleichauf. Und gut zwanzig Prozent der Wahlberechtigten wissen noch nicht, wie sie an diesem Donnerstag stimmen werden. Ausgezählt wird dann am Freiag, erste Hochrechnungen werden am Vormittag erwaret.

Alle führenden Parteien unterstützen den Vertrag von Lissabon, Regierungschef Brian Cowen warnte, dass Europa in den Zustand der Unsicherheit zurückfallen werde, falls die Iren Nein sagen. Denn einen Plan B gibt es laut EU-Kommission nicht, der Text ist letztlich der Plan B für die gescheiterte Verfassung.

Die Gegner argumentieren unter anderem, dass Irland mit dem Vertag nicht mehr ständig mit einem Kommissar in Brüssel vertreten sein würde und die irischen Steuervergünstigungen in Gefahr seien.

Irland ist das einzige Land, das den Bürgern den Vertrag zur Volksabstimmung volgegen muss, so schreibt es die irische Verfassung vor.

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