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Rund 30 Tote bei Flugunglück im Sudan

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Rund 30 Tote bei Flugunglück im Sudan

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Rund 30 Menschen sind getötet worden, als in der Nacht ein Flugzeug bei der Landung in der sudanesischen Hauptstadt Karthoum verunglückte. An Bord waren 214 Menschen; 123 von ihnen haben auf jeden Fall überlebt, 66 werden noch vermisst. Behörden-Angaben zufolge ist es möglich, dass auch sie überlebt und den Unglücksort aber auf eigene Faust verlassen haben. Zunächst war davon ausgegangen worden, dass mindestens die Hälfte der Reisenden getötet worden waren. Die Maschine war aus der jordanischen Hauptstadt Amman gekommen und über Damaskus nach Khartum geflogen.

An Bord waren auch mehrere Sudanesen, die sich in Jordanien einer medizinischen Behandlung unterzogen hatten. Zur Unglücksursache gibt es bisher nur Spekulationen. Das Flugzeug, ein moderner Airbus, war sicher gelandet und ging dann erst in Flammen auf; warum, ist unklar.

Ob das schlechte Wetter damit etwas zu tun hatte, ist ebenfalls unbekannt. Sicher ist, dass das Flugzeug erst im zweiten Anlauf in Khartum gelandet war; schlechte Witterungsbedingungen hatten zuvor einen Stopp in der Hafenstadt Port Sudan nötig gemacht.