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Weltweite Ölförderung geht erstmals seit sechs Jahren zurück

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Weltweite Ölförderung geht erstmals seit sechs Jahren zurück

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Die weltweite Rohölförderung ist im vergangenen Jahr erstmals seit 2002 zurückgegangen. Das geht aus dem Jahresbericht des britischen Ölkonzerns BP hervor. Demnach haben sich die Volkswirtschaften auf ein weiterhin gespanntes Verhältnis von Angebot und Nachfrage einzustellen.

Die globalen Reserven blieben mit 1,24 Trillionen Barrel etwa auf dem Vorjahresniveau. Die Förderung ging um 0,2 Prozent auf 81,5 Milliarden Barrel pro Tag zurück. Gleichzeitig stieg der weltweite Verbrauch um mehr als ein Prozent auf eine höhere Menge, nämlich 85,2 Millionen Barrel pro Tag. Das heißt, dass der Verbrauch nur mit Hilfe von Lagerbeständen befriedigt werden konnte.

Diese Entwicklung hält offenbar tendenziell an. In den USA gingen die Bestände in der vergangenen Woche überraschend deutlich zurück. Wie die zuständige Behörde mitteilte, beliefen sich die Reserven auf 302 Millionen Barrel, 4,6 Millionen Barrel weniger als in der Vorwoche. Zugleich sanken auch die wöchentlichen Importe.