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Irland: Gegner des EU-Reformvertrags liegen vorn

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Irland: Gegner des EU-Reformvertrags liegen vorn

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In Irland liegen die Gegner des Reformvertrags der Europäischen Union ersten Teilergebnissen zufolge vorne. Das amtliche Endergebnis des Referendums wird allerdings erst am späten Nachmittag erwartet. Dazu aufgerufen waren rund drei Millionen Bürger. Bei einem “Nein” der Iren kann der Vertrag nicht wie geplant 2009 in Kraft treten.

Die Wahllokale waren am Donnerstag bis 22 Uhr Ortszeit geöffnet. Auch Premierminister Brian Cowen gab seine Stimme ab. Irland ist das einzige der 27 Mitgliedsstaaten, in dem über den Vertrag von Lissabon abgestimmt wurde. In weiteren 18 Ländern wurde er vom Parlament ratifiziert.

Alle großen Parteien hatten ein “Ja” unterstützt. Die Gegner argumentierten, dass der Vertrag den Einfluss Irlands in Brüssel schmälerte. Der Reformvertrag folgt der EU-Verfassung, die vor drei Jahren an Abstimmungen in Frankreich und in den Niederlanden gescheitert war.