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Überschwemmungen in den USA halten an

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Überschwemmungen in den USA halten an

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Bei Überschwemmungen und zahlreichen Wirbelstürmen sind im mittleren Westen der USA mindestens sechs Menschen ums Leben gekommen. Im Bundesstaat Iowa gelten mehr als die Hälfte der 99 Kreise als Katastrophengebiete. Anhaltende Regenfälle ließen in den vergangenen Tagen Flüsse über die Ufer treten, ganze Ortschaften mussten geräumt werden.

Von den Unwettern betroffen sind auch die benachbarten Bundesstaaten, darunter Kansas, Wisconsin und Minnesota. In den vergangenen Tagen wüteten mehr als dreißig Stürme im mittleren Westen. Für die Rettungsarbeiten wurden Einheiten der Nationalgarde mobilisiert.

Einer der Tornados traf ein Gebäude der Universität in Kansas, in dem sich ein Forschungsreaktor befindet. Der Reaktor selbst wurde aber nicht beschädigt. Riesige landwirtschaftliche Flächen stehen unter Wasser. Große Teile der Ernte gelten als verloren. Weil die Meteorologen weitere Regenfälle voraussagten, schnellten die Preise für Getreide in die Höhe.