Eilmeldung

Eilmeldung

Weltausstellung in Saragossa

Sie lesen gerade:

Weltausstellung in Saragossa

Schriftgrösse Aa Aa

Selbst Kunstwerke haben hier die Form von Wassertropfen….
Die diesjährige Weltausstellung – im spanischen Saragossa in einer Flußschleife des Ebro gelegen -ist ganz und gar unserem kostbaren Nass gewidmet.
Und die wichtigste Frage lautet losgischerweise:
wie lässt sich damit verantwortungsvoll nachhaltig wirtschaften.
Die 105 Teilnehmerländer und mehr als 200 regierungsunabhängigen Organisationen machen auf die immer knapper werdenden Wasserreserven aufmerksam.
Nach UN-Angaben haben 1,2 Milliarden Menschen keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser.
Ausstellungspräsident Roque Gistau sagt:
“Priorität hat die Information.
Das heisst, der Inhalt der Pavillions der Teilnehmerländer, der spanischen Gebiete und Regionen wird zeigen, wie sie sich ihren Umgang mit den Gut Wasser vorstellen.
In zweiter Linie hat diese Weltausstellung einen mehr wissenschaftliche Aspekt.
Es gibt eine ganze Reihe von Expertenrunden.
Mehr als 300 Leute werden nach Saragossa kommen, um über das Problem ´Wasser und nachhaltige Entwicklung´zu diskutieren.”

Einige Umweltschutzorganisationen kritisieren, die Veranstalter hätten ein “grünes” Thema zum Vorwand genommen, um tonnenweise Beton zu verbauen.

Die Veranstalter verweisen dagegen auf die Nachhaltigkeit ihres Projektes:
Es werden nicht nur 3 Monate lange die Schätze aus Meeren, Flüssen und Seen gezeigt, dazu moderne Technologie zu Wasseraufbereitung.

Den Einwohnern der 650.000-Einwohner-Stadt bleiben auch nach Ausstellungsende im September 16 Kilometer Uferprommenade, ein 120 Hektar großer Park, dazu Strände und Radwege.