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Mindestens sieben Tote bei Erdbeben in Japan

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Mindestens sieben Tote bei Erdbeben in Japan

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Nach dem schweren Erdbeben im Norden Japans erschütterten den ganzen Tag über Nachbeben die betroffenen Gebiete. Am Morgen waren in den Präfekturen Iwate und Miyagi mindestens sechs Menschen getötet worden. Mehr als 200 wurden verletzt; zehn werden noch vermisst. An mehreren Orten stürzten Brücken ein. Straßen wurden verschüttet, Autobahnen waren unpassierbar und Bahnstrecken unterbrochen. Auch in der knapp 350 Kilometer vom Epizentrum entfernten Hauptstadt Tokio waren die Erschütterungen in den Morgenstunden zu spüren gewesen.

In den ländlichen Gebieten im Norden wurden mehrere Häuser schwer beschädigt. In fast 30.000 Haushalten fiel der Strom aus, etwa 3000 waren vorübergehend ohne Wasserversorgung. Die Regierung sandte Soldaten, um Menschen unter Erdrutschen und eingestürzten Häusern zu retten. Hubschrauber wurden in entlegene Gebiete in den Bergen geschickt, in denen es schwere Schäden gegeben hatte. Das Beben in 10 Kilometer Tiefe hatte eine Stärke von 7,2.