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Schweres Erdbeben in Nordjapan

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Schweres Erdbeben in Nordjapan

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Bei einem schweren Erdbeben im Norden Japans sind am Samstag mindestens drei Menschen getötet worden. Mehr als hundert Menschen wurden verletzt. Der Betreiber eines Atomkraftwerks in der Region meldete den Austritt einer kleinen Menge radioaktiven Kühlwassers, Gefahr für die Bevölkerung bestehe aber nicht.

Ministerpräsident Yasuo Fukuda räumte den Rettungsmaßnahmen oberste Priorität ein. Das Epizentrum des Bebens lag in der dünnbesiedelten Präfektur Iwate in 10 Kilometer Tiefe. Seine Stärke betrug 7,2.

Brücken stürzten ein, Einsenbahnverbindungen wurden unterbrochen. Ein Hochgeschwindigkeitszug mit 2000 Passagieren blieb auf offener Strecke liegen. Erdrutsche machten Straßen in der ländlich geprägten Region unpassierbar, in zahlreichen Haushalten fiel der Strom aus.