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Condoleezza Rice erneut im Nahen Osten

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Condoleezza Rice erneut im Nahen Osten

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Erneut versucht Condoleezza Rice, Bewegung in die Friedensgespräche zwischen Israel und den Palästinensern zu bringen. Es ist in diesem Jahr der sechste Besuch der amerikanischen Außenministerin im Nahen Osten. Gerade erst hat Israel erneut angekündigt, weitere Wohnungen für jüdische Siedler zu bauen.

Sie und ihre Regierung glaubten, sagt Rice, dass das die Gesprächsatmoshäre negativ beeinflusse; und das wolle man nicht. Man müsse das Vertrauen unterstützen, nicht untergraben.

Israel zufolge entstehen die neuen Häuser nicht auf Palästinenserland, sondern innerhalb Jerusalems. Allerdings geht es dabei um das arabische Ostjerusalem, das Israel angegliedert und mit Gebieten aus dem Westjordanland erweitert hat.

Auf dem Weg zu einem Frieden hilft auch nicht, dass die beiden Palästinensergebiete von verschiedenen Gruppen beherrscht werden: Vor einem Jahr hat sich im Gazastreifen die islamistische Hamas-Bewegung die Macht erkämpft.

Sie verhandelt zur Zeit getrennt, unter ägyptischer Vermittlung, mit Israel über eine Waffenruhe sowie ein Ende der Blockade des Gazastreifens. Israel hat einen möglichen Truppeneinmarsch vorerst aufgeschoben, um das Ergebnis der Gespräche abzuwarten.