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Streit zwischen BP und russischen Partnern wird immer heftiger


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Streit zwischen BP und russischen Partnern wird immer heftiger

Der Streit zwischen den russischen und britischen Partnern der Ölholding TNK-BP verschärft sich. Mehrere russische Aktionäre erklärten, Vorstandschef Robert Dudley feuern zu wollen. Entsprechende juristische Schritte seien eingeleitet worden, sagte etwa Miteigentümer und TNK-BP-Aufsichtsratschef Michail Fridman.

Fridman wirft Dudley und der britischen Seite zudem vor, den Börsengang von TNK-BP sowie die Expandion der Holding in andere Ölregionen außerhalb Russlands zu verhindern. Es gehe darum, ob TNK-BP unabhängig sei oder eine reine Filiale von BP.

Seit langem gibt es Streit um den Kurs der Holding, die zu je 50 Prozent russischen Investoren und BP gehört und die 1,4 Millionen Barrel täglich produziert. In der jüngsten Auseinandersetzung lehnte es BP ab, Ölvorkommen in der irakischen Kurdenregion zu entwickeln, weil die USA dies missbilligten, wie die Russen glauben.

Zudem sind die Briten der russischen Seite zufolge gegen den Börsengang, da sie um ihren Einfluß in der Holding fürchteten. Umgekehrt wirft BP den russischen Aktionären vor, sie aus der Holding herausdrängen und enteignen zu wollen.

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