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Hochverrats-Prozess gegen Oppositionspolitiker in Simbabwe fortgesetzt

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Hochverrats-Prozess gegen Oppositionspolitiker in Simbabwe fortgesetzt

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In dem afrikanischen Krisenstaat Simbabwe ist der Hochverrats-Prozess gegen den Generalsekretär der oppositionellen Bewegung für Demokratischen Wandel fortgesetzt worden – eine Woche vor der Stichwahl zwischen Oppositionsführer Morgan Tsvangirai und dem gegenwärtigen Präsidenten Robert Mugabe.

Das sei Teil einer Regierungskampagne gegen sein Bewegung, sagte Tsvangirai. Die Vorwürfe gegen Tendai Biti seien lächerlich. Aber der Prozess wirke sich auf den Wahlkampf aus, denn damit werde Zeit vergeudet, wichtige Zeit, die die Opposition für ihren Wahlkampf brauche.

Nach Angaben der Opposition wurden seit dem ersten Wahlgang Ende März mehr als siebzig Anhänger Tsvangirais von getötet. Amtsinhaber Mugabe macht die Opposition selbst für die Gewalt verantwortlich.

Der südafrikanische Präsident Tabo Mbeki, der gestern mit Mugabe und Tsvanigrai bei separaten Treffen sprach, rief Mugabe auf, die Stichwahl abzusagen und eine Einigung mit der Opposition auszuhandeln.

Kenias Regierungschef Raila Odinga bezeichnete Mugabe bei einem Besuch in Washington als Schande für Afrika.