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Saudi-Arabien will sich für Stabilisierung des Ölpreises einsetzen

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Saudi-Arabien will sich für Stabilisierung des Ölpreises einsetzen

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Saudi-Arabien hat vor dem Öl-Krisengipfel am Sonntag in Dschidda vor überzogenen Erwartungen gewarnt. Als weltgrößte Öl-Exportnation fühle sich Saudi-Arabien verpflichtet, alles zu tun, um für Preisstabilität auf dem Markt zu sorgen, hieß es in einer offiziellen Stellungnahme. Letztlich werde der Ölpreis aber von den Marktdaten wie Angebot und Nachfrage bestimmt.

In Dschidda kommen Vertreter der Förder- und Verbrauchsländer zusammen. Im laufenden Jahr wird die weltweite Nachfrage auf 86,8 Millionen Barrel pro Tag geschätzt. 30 Prozent davon wird im Asien-Pazifik-Raum verbraucht, 29 Prozent in Nordamerika und 17 Prozent in der Europäischen Union.

Unterdessen rechnen New Yorker Analysten damit, dass die Preisexplosion bei Rohöl anhält. In den nächsten zwei Monaten könnte der Preis pro Barrel 150 Dollar erreicht haben. Sollte man während der Hurrikan-Saison Pech haben, seien selbst 180 oder sogar 200 Dollar nicht ausgeschlossen.

Deutschen Experten zufolge wird die Steigerung der Fördermenge durch Saudi-Arabien den drastischen Anstieg der Ölpreise nicht aufhalten. Dieser werde substanziell nur dann sinken, wenn die Nachfrage deutlich zurückgehe.