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Öl-Krisengipfel in Dschidda

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Öl-Krisengipfel in Dschidda

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Im saudi-arabischen Dschidda beginnt an diesem Sonntag ein Öl-Krisengipfel. Im Vorfeld warnte Gastgeber Saudi-Arabien vor überzogenen Erwartungen. Die weltgrößte Öl-Exportnation werde zwar alles tun, um eine Preisstabilität sicherzustellen, aber letztendlich werde der Ölpreis vom Markt bestimmt.

Experten rechnen nicht damit, dass ein weiterer Preisanstieg durch die Konferenz in Saudi-Arabien gebremst werden kann. Vertreter aus 35 Staaten sowieso von Konzernen und Banken reisen in die Hafenstadt am Roten Meer.

In Nigeria griffen unterdessen Rebellen eine Ölförderanlage des Konzerns Chevron an. Die Produktion wurde aus Sicherheitsgründen eingestellt. Erst vor wenigen Tagen hatte ein Offshore-Ölfeld von Shell nach einem Angriff geschlossen werden müssen.

Seit Jahresbeginn ist die Ölproduktion in dem westafrikanischen Land durch wiederholte Rebellenangriffe bereits um fast 25 Prozent zurückgegangen.