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Fährunglück vor den Philippinen: Kaum Hoffnung auf Überlebende

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Fährunglück vor den Philippinen: Kaum Hoffnung auf Überlebende

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Nach dem Untergang der Fähre “Princess of the Star” vor der philippinischen Küste gibt es kaum
noch Hoffnung auf Überlebende. Bislang erreichten nur vier der über 800 Passagiere und Crew das rettende Festland. Sie berichteten, die meisten Menschen hätten die Fähre nicht mehr rechtzeitig verlassen können.

Die Angehörigen sind bestürzt: “Sie hätten sie niemals in See stechen lassen dürfen wegen des Taifuns. Sie geben uns keine Informationen, was passiert ist”, klagt Isadora Salinas..

Die “Princess of the Star” war auf dem Weg von der Hauptstadt Manila in die Provinz Cebu am Samstag 3 Kilometer vor Sibuyan auf Grund gelaufen und gekentert.

Seit Freitag fegt der Taifun “FengShen” mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 195 Kilometern pro Stunde über die Philippinen hinweg und hinterlässt eine Spur der Verwüstung. Mindestens 155 Menschen wurden bislang getötet. Zahlreiche Ortschaften wurden vom sturmgepeitschten Hochwasser überflutet.

Inzwischen hat “FengShen” die Hauptstadt Manila erreicht. Dort fiel in mehreren Stadtteilen der Strom aus. Der Taifun zieht jetzt weiter Richtung Taiwan, das er in einigen Tagen erreichen dürfte.