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EU-Kommission bestätigt Fangverbot für Thunfisch

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EU-Kommission bestätigt Fangverbot für Thunfisch

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Die EU-Kommission hat nach einem Treffen mit Vertretern der Fischerei-Industrie ihr Fangverbot für Blauflossenthunfisch im Mittelmeer und im Ost-Atlantik bestätigt. Vor allem Frankreich hatte es mit der Begründung kritisiert, dass keine ausreichenden Zahlen und Daten vorgelegen hätten.
Die Sprecherin des für Fischerei zuständigen Kommissars Joe Borg sagte, wenn die EU-Kommission eine solche Entscheidung treffe, dann sei sich auch fundiert und basiere auf starken Daten. Wenn man jetzt Fangquoten überschreite, dann gefährde man den Blauflossenthunfisch und im kommenden Jahr gebe es nichts mehr zu fangen.
Die Kommission hatte das Verbot damit begründet, dass die Mitgliedstaaten ihre erlaubten Fangmengen weitgehend ausgeschöpft
hätten. Betroffen sind die Flotten Frankreichs, Maltas, Italiens, Griechenlands und Zyperns. Die spanische Flotte durfte eine Woche länger Thunfisch fangen. Das Verbot war am vergangenen Montag in Kraft getreten. Nach Angaben von Umweltschützern hält sich Italien nicht an das Fangverbot.