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Kein Frieden in Tripoli

In der libanesischen Stadt Triploi haben sich auch am Montag wieder Anhänger der pro-westlichen Parlamentsmehrheit und alawitischen Milizen Gefechte geliefert. Ein Autofahrer wurde angeschossen.

Die Kämpfe hatten am frühen Sonntagmorgen am nördlichen Stadtrand von Tripoli begonnen. Die libanesische Armee versuchte am Sonntag die Kämpfenden zu trennen, einheimische Politiker und islamische Geistliche bemühten sich zu vermitteln.

Am Abend begannen die Gefechte dann von neuem. Es ist unklar, was die Kampfhandlungen ausgelöst hat. Seit Tagen ist die Lage in dem vorwiegend von Sunniten bewohnten Triploi angespannt.

Die Sunniten, die in Tripoli die Mehrheit der Bevölkerung ausmachen, unterstützen die anti-syrische Parlamentsmehrheit, während die in Tripoli lebenden Alawiten enge Verbindungen zu Syrien unterhalten.

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