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Prozess wegen brutalen Überfalls in Münchener U-Bahn eröffnet

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Prozess wegen brutalen Überfalls in Münchener U-Bahn eröffnet

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In München hat der Prozess gegen zwei Heranwachsende begonnen, die im vergangenen Dezember in der U-Bahn einen Rentner zusammengeschlagen hatten.
Ein zur Tatzeit zwanzigjähriger Türke und ein damals siebzenhjähriger Grieche müssen sich wegen versuchten Mordes verantworten.
Bei der Eröffnung des Verfahrens herrschte großer Medienandrang.
Den Antrag der Angeklagten auf Ausschluss der Öffentlichkeit von dem Verfahren lehnte das Gericht zum Prozessauftakt ab. Staatsanwalt Anton Winkler: “Was ich mir von dem Prozess allgemein erwarte, ist, dass er, nachdem er so medienträchtig ist, allen gewaltbereiten Menschen als Mahnung dient, ob man wirklich immer gleich zuschlagen muss.”
Der von Videokameras festgehaltene Überfall schockierte die Öffentlichkeit. Das Opfer – ein pensionierter Lehrer – hatte die beiden jungen Männer in der U-Bahn aufgefordert, nicht zu rauchen. In einem Bahnhof schlugen sie ihn zusammen; der Pensionär erlitt mehrfache Schädelfrakturen mit Einblutungen ins Gehirn.