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Tsvangirai begüßt Sicherheitsratserklärung

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Tsvangirai begüßt Sicherheitsratserklärung

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Der simbabwische Oppositionsführer Morgan Tsvangirai hat die Erklärung des Weltsicherheitsrates zur Lage in dem krisengeschüttelten Land begrüßt. Sie stelle klar, daß die Regierung Mugabe für die Gewalt gegen die Opposition in Simbabwe verantwortlich ist. Tsvangirai bekräftigte, daß er seine Kandidatur für die Präsidentschaftsstichwahl nicht aufrechterhalte.

Der Weltsicherheitsrat hatte in der Nacht erstmals einstimmig die Gewalt in Simbabwe verurteilt und erklärt, eine faire Stichwahl sei nicht mehr möglich. Bislang hatten Südafrika, China und Rußland eine Verurteilung Simbabwes verhindert.

Für UN-Generalsekretär Ban Ki-Moon ist der Streit um das Wahlergebnis keine innere Angelegenheit Simbabwes: “Das hat Auswirkungen über Simbabwe hinaus auf Frieden und Stabilität in der Region und in Afrika. Die Glaubwürdigkeit Simbabwes und der Afrikanischen Union steht auf dem Spiel.”

Präsident Mugabe hält an dem für Freitag angesetzten Urnengang fest. Er beschuldigte Großbritannien und andere westliche Mächte, Lügen über die Lage in Simbabwe zu verbreiten, weil sie eine militärische Intervention wünschten.