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Brite in den USA des Mordes schuldig befunden

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Brite in den USA des Mordes schuldig befunden

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Ein Geschworenengericht im US-Bundesstaat Massachusetts hat am Mittwoch einen Briten des vorsätzlichen Mordes an seiner Frau und seinem Baby für schuldig befunden. Neil Entwistle war nach der Tat nach Großbritannien zurückgeflogen und an die USA ausgeliefert worden. Ihm droht eine lebenslange Haftstrafe.

Seine Mutter spricht von einem Justizirrtum. “Wir wissen, daß unser Sohn unschuldig ist. Wir sind schockiert, daß alle Beweise daraufhindeuten, daß seine Frau unsern Enkel und sich selbst ermordet hat”, sagte Yvonne Entwisle.

Entwistles DNS war auf der Tatwaffe gefunden worden, auf seinem Laptop eine Internetrechere zum Thema “Töten mit Messern”.

Distriktstaatsanwalt Gerry Leone ist empört über die Taktikt der Verteidigung: “Ich verurteile Neil Entwistle dafür, daß er versucht hat die Schuld für sein Verbrechen seiner Frau zuzuschieben und ihre Familie im Prozeß verhöhnte”, sagte Leone.

Entwistles Anwälte wollen in Berufung gehen, das Strafmaß soll im Laufe des heutigen Donnerstages festgesetzt werden.