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30.Christopher Street Day Parade in Berlin

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30.Christopher Street Day Parade in Berlin

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Am neuen Denkmal für die im Nationalsozialismus verfolgten Homosexuellen, haben Politiker und Vertreter der Lesben- und Schwulenverbände der Opfern gedacht. Zum 30. Mal hat dann die Parade zum Christopher Street Day begonnen. Zehntausende Schwule und Lesben machten sich auf dem Boulevard Unter den Linden auf den Weg zur Siegessäule. Dort endete die Parade. Bis zu einer halben Millionen Menschen schauten dem bunten Spektakel zu.

Der Christopher Street Day erinnert an die Ereignisse in New York am 28. Juni 1969. Damals hatten sich Homosexuelle in der Christopher Street erstmals gegen Polizeiwillkür gewehrt.

In Tschechien verlief die erste größere Homosexuellenparade nicht so friedlich wie in Berlin. In Brno wurden drei Menschen festgenommen, als sie Feuerwerkskörper auf die Schwulen und Lesben warfen. Zwei Gegenparaden von rechten Gruppierungen hatten die Behörden zuvor untersagt. Zu den Unterstützern der Parade gehört u.a. die Tennislegende Martina Navratilova. Seit 2006 können tschechische Homosexuelle ihre Beziehung amtlich eintragen lassen.