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Saragossa: Keine Einigung bei Einwanderungsfragen

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Saragossa: Keine Einigung bei Einwanderungsfragen

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Frankreich und Spanien können sich weiterhin nicht auf eine gemeinsame Linie bei der Frage nach einer europäischen Einwanderungspolitik einigen. Nach dem Treffen mit seinem französischen Amtskollegen Francois Fillon in Saragossa sagte Spaniens Premierminister José Luis Rodriguez Zapatero: “Wir haben Fortschritte zwischen den beiden Regierungen erzielt, aber wir haben noch einen ziemliche Wegstrecke vor uns. Aber ich bin überzeugt, dass wir sie in kurzer Zeit hinter und bringen.”

Eine Einigung zwischen Spanien und Frankreich gilt als wichtige Etappe auf dem Weg hin zu einer einheitlichen europäischen Linie. Madrid verfolgt unter der sozialistischen Regierung eine eher einwanderungsfreundliche Politik und hat im wirtschaftlichen Aufschwung illegalen Immigranten mehrfach die Möglichkeit gegeben, eine offizielle Arbeitserlaubnis zu erlangen. Dagegen steht Paris für einen eher harten Kurs. Frankreichs Präsident Nicolas Sarkozy hat eine gemeinsame Einwanderungspolitik der 27 Mitgliedsstaaten der Europäischen Union zu einer Priorität seiner EU-Ratspräsidentschaft erklärt.