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Popsängerin Björk gibt Protestkonzert in Island

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Popsängerin Björk gibt Protestkonzert in Island

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In Reykjavik haben die isländische Popsängerin Björk und andere Musiker ein Konzert vor 30.000 Menschen gegeben. Sie alle waren gekommen, um gegen neue Aluminiumfabriken zu protestieren. Regierung und Großkonzerne planen mehrere Aluminiumschmelzen zu bauen, die einen extrem hohen Energiebedarf haben. Damit die Anlagen genügend Strom erhalten, müssten Teile der bisher unberührten Wildnis Islands unter Wasser gesetzt werden. Bringen die Proteste überhaupt noch was?

Björk Antwort: “ Sicher wäre es schön, wenn die beiden Anlagen nicht gebaut würden. Aber das Wichtigste ist doch, daß soviele gekommen sind und in der Sache gefragt werden wollen. Das nicht nur ein paar Politiker darüber entscheiden. Die Menschen haben das Gefühl, daß sie ein Teil des Entscheidungsprozesses sein sollten.”

Bei dem kostenlosen Konzert in Islands Hauptstadt zeigten die Popstars Videoaufnahmen der unberührten Natur.

Die isländische Wildnis wäre demnach, durch den geplanten Bau von insgesamt vier Aluminiumfabriken samt dazu gehörenden Kraftwerken, akut in Gefahr.