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Sanktionen gegen Simbabwe?

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Sanktionen gegen Simbabwe?

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Nach der weltweit als undemokratisch kritisierten Präsidentenwahl in Simbabwe verschärft sich die internationale Kritik an Amtsinhaber Robert Mugabe. US-Präsident George W. Bush verurteilte den Wahlgang und machte sich sich für Sanktionen und ein Waffenembargo gegen das Land stark. Dagegen lehnte der kenianische Außenminister, Moses Wetangula, Sanktionen gegen Simbabwe ab. Im Vorfeld des Gipfeltreffens der Afrikanischen Union im ägyptischen Badeort Sharm-el-Sheik sagte er: “Die Geschichte hat gezeigt, dass sie nichts bewirken”, sagte Wetangula. “Die Regierung fühlt sich dann nur verfolgt und macht nur noch schlimmere Dinge. Ich denke, wir müssen den Dialog mit Simbabwe suchen. Sanktionen sind nicht hilfreich.” Der Präsident des Afrikanischen Nationalkongresses ANC, Jacob Zuma, sagte in Johannesburg, man wolle die Situation nicht eskalieren lassen. Stattdessen solle nach einer politischen Lösung für Simbabwe zugunsten aller gesucht werden.

In Simbabwe sollen unterdessen die Vorbereitungen für die erneute Vereidigung Mugabes begonnen haben. Am Montag will er ebenfalls am Gipfel der Afrikanischen Union in Ägypten teilnehmen.