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Angeblich vertuschter Mord in China führt zu Unruhen

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Angeblich vertuschter Mord in China führt zu Unruhen

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Die chinesischen Behörden werfen den Bewohnern der Provinz, in der es am Sonntag zu wüsten Ausschreitungen gekommen war, vor, die auf China gerichtete Aufmerksamkeit wegen der Olympischen Spiele ausnutzen zu wollen.

Ein Mädchen war tot in einem Fluss gefunden worden. Die Polizei gab den Tod als Selbstmord aus. Doch die Bevölkerung glaubt, sie sei von einem hochrangigen Beamten vergewaltigt und getötet worden. Dies habe zumindest ihr Onkel gesagt, der danach auf mysteriöse Weise ums Leben gekommen sei.

Das Verbrechen soll in Wengan in der Provinz Guizhou begangen worden sein. Hier kam es auch zu den Ausschreitungen.

Die Regierung in Peking versprach, es werde friedliche Olympische Spiele geben ohne lokale Unruhen. In ganz China wurden die Behörden angehalten, Protesten entgegenzuwirken und momentan auch keine Petitionen von unzufriedenen Bürgern mehr anzunehmen.