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Ausschreitungen in der Mongolei

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Ausschreitungen in der Mongolei

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In der mongolischen Hauptstadt Ulan Bator ist es nach der Bekanntgabe von Teilergebnissen der Parlamentswahl zu gewaltsamen Protesten von etwa 3000 Anhängern der Opposition gekommen.

Die Demonstranten versuchten, die Parteizentrale der regierenden Reformkommunisten zu stürmen. Sie werfen ihnen Wahlbetrug vor.

Die Polizei setzte scharfe Munition und Tränengas ein. Ministerpräsident Sandschagiin Bayar rief zur Ruhe auf.

Bei der Abstimmung am Sonntag waren laut Wahlkommission Unregelmäßigkeiten sowie versuchte Beeinflussung der Wähler zu beklagen.

Die Reformkommunisten kommen nach vorläufigen Angaben auf 41 der 76 Sitze in der Staatsversammlung, dem Großen Hural. Die Wahlbeteiligung lag bei etwa 74 Prozent.