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Präsidentschaftskandidat McCain auf Lateinamerika-Tour

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Präsidentschaftskandidat McCain auf Lateinamerika-Tour

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Der republikanische US-Präsidentschaftskandidat ist auf Lateinamerika-Reise. In Kolumbien rief John McCain Präsident Alvaro Uribe auf, die Lage der Menschenrechte zu verbessern und lobte die Fortschritte im Kampf mit den Guerillas. Der heimische Wähler war freilich immer mit im Gepäck – zum Beispiel beim Thema Freihandel, laut McCain

“…ein wichtiges Thema. Nicht nur für Kolumbien, sondern für die Weltwirtschaft und damit auch die USA”. Er habe stets Umschulungs-Programme für arbeitslose Amerikaner befürwortet, um die Globalisierung zu verkraften.

Nach Kolumbien steht Mexiko auf dem Reiseplan. Eine Unterredung mit Präsident Felipe Calderón eingeschlossen.

McCain: “Die mexikanische Regierung bemüht sich zunehmend, den Weg der Drogen zwischen Kolumbien und den Vereinigten Staaten zu unterbrechen. Und das zeigt Erfolge. Die Grammpreise für Kokain im US-Straßenhandel sind empfindlich gestiegen.”

McCains Gegenkandidat Barack Obama will das nordamerikanische Freihandelsabkommen mit Kanada und Mexiko auf den Prüfstand stellen, da es In den USA Arbeitsplätze koste. McCain dagegen befürwortet ein solches Abkommen auch mit Kolumbien.

Mindestens 13 Prozent der US-Bevölkerung haben eine südamerikanische Familiengeschichte.