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Gefechte in Südossetien: Georgische Armee beschießt abtrünnige Republik

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Gefechte in Südossetien: Georgische Armee beschießt abtrünnige Republik

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Georgien hat seine abtrünnige Teilrepublik Südossetien in der Nacht zum Freitag angegriffen. Nach offiziellen Angaben beschossen georgische Soldaten Südossetien von drei Seiten mit Granatwerfern. Südossetien reagierte mit einer Mobilmachung seiner Truppen – und der Innenminister der international nicht anerkannten Republik, Michail Mindzayev, richtete eine deutliche Warnung an Georgien: “Wenn die georgische Seite uns mit großkalibrigen Waffen angreift, werden wir darauf entsprechend antworten – und das wäre für Georgien sehr schmerzhaft.”

Die georgische Regierung wiederum erklärte, die eigenen Truppen seien zuerst beschossen worden und hätten darauf reagiert. In der Konfliktregion kommt es immer wieder zu Gefechten mit Toten und Verletzten. Bei den nunmehrigen Kämpfen wurden zwei Menschen getötet und mindestens 10 verletzt.

Erst am Donnerstag hatten bewaffnete Unbekannte das Auto des südossetischen Verwaltungschefs Dmitri Sanakojew unter Beschuss genommen. Drei Polizisten wurden verletzt, Sanakojew selbst kam mit dem Schrecken davon.