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Obama sorgt für Verwirrung wegen Irak-Politik

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Obama sorgt für Verwirrung wegen Irak-Politik

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Der voraussichtliche Präsidentschaftskandidat der Demokraten, Barack Obama, sorgt in den USA für Verwirrung. Während einer Pressekonferenz im Bundesstaat North Dakota sagte er, möglicherweise werde er seine Position zum Irak-Krieg überdenken. Er werde in den Irak reisen und vor Ort seine Position überprüfen. Er sei weiterhin der Meinung, dass der Krieg im Irak ein Fehler sei und dass man ihn verantwortungsvoll beenden müsse. Obama will noch in diesem Sommer in den Irak und nach Afghanistan reisen. Während des Wahlkampfes um die Präsidentschaftskandidatur der Demokraten hatte er immer wieder betont, dass er den Krieg im Irak ablehne. Bei dieser Wahlkmapfveranstaltung in Iowa im vergangenen Jahr sagte Obama, sollte er Präsident werden, werde er den Krieg beenden und die US-Truppen innerhalb von 16 Monaten nach Hause holen. Im Irak sind fast 260.000 US-Soldaten im Einsatz. Seit dem Einmarsch im Jahr 2003 wurden dort mehr als 4.000 von ihnen getötet. Immer mehr Amerikaner sind gegen den Einsatz am Golf. Eine politische Beobachterin meint, Obama wolle nun wohl mit seinen Äußerungen auch konservative Demokraten und Republikaner ansprechen. Obama hatte sich Anfang Juni gegen seine Konkurrentin Hillary Clinton durchgesetzt. Er muss sich gegen Vorwürfe wehren, es mangele ihm an Patriotismus. Erst kürzlich wandte er sich gegen Gerüchte, er weigere sich, einen Treueschwur auf die Fahne zu leisten.