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Ingrid Betancourt glaubt nicht an Lösegeld-Theorie

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Ingrid Betancourt glaubt nicht an Lösegeld-Theorie

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Die ehemalige kolumbianische Präsidentschaftskandidatin und Ex-FARC-Geisel Ingrid Betancourt hat Vermutungen, dass bei ihrer Befreiung Lösegeld geflossen sei, zurückgewiesen. Das alles könne keine Inszenierung gewesen sein, sagte die Politikerin und verwies auch auf die Haltung eines ihrer Bewacher, der im Hubschrauber überwältigt worden war: “Er schämte sich. Er hatte Angst. Ich glaube nicht, dass jemand, der Lösegeld erhalten hat, so einen Gesichtsausdruck gehabt hätte.”

Ein Schweizer Radiosender hatte unter Berufung auf eine “verlässliche Quelle” von dem Lösegeld berichtet. Später hieß es, die 20 Millionen Dollar seien nicht an die FARC geflossen, sondern verwendet worden, um zwei Bewacher der Geiseln zu bestechen.