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Ein Verletzter bei Minenexplosion an abchasischer Grenze

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Ein Verletzter bei Minenexplosion an abchasischer Grenze

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Der Konflikt zwischen Georgien und seiner abtrünnigen Region Abchasien spitzt sich weiter zu. Am Sonntag morgen explodierten fünf Minen beiderseits der international nicht anerkannten Grenze. Der letzte Sprengsatz zündete unter einem Polizeiwagen, der gekommen war, um die Spuren der ersten Detonantionen zu sichern. Der stellvertretende Chef der örtlichen Polizei wurde dabei leicht verletzt.

Im Laufe der vergangenen Woche hatte es im Grenzgebiet mehrere kleinere Anschläge und Schießereien gegeben. Wie schon zuvor warfen Russland und Abchasien auch jetzt der Führung in Tiflis vor, den Konflikt um die nach Unabhängigkeit strebende Region mit Gewalt lösen zu wollen.

Der abchasische Führer Sergej Bagapsch hatte zuvor gesagt, Georgien plane, die Region militärisch wieder unter seine Kontrolle zu bringen. Moskauer Medien spekulierten über einen baldigen neuen Krieg. Völkerrechtlich gehört Abchasien – ebenso wie das weiter östliche gelegene Südossetien – zu Georgien. Beide Gebiete werden in ihrem Streben nach Unabhängigkeit von Russland unterstützt.