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Sprengstofffund in Kolumbien

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Sprengstofffund in Kolumbien

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In Kolumbien hat die Armee eine Tonne Sprengstoff sichergestellt, der offenbar von der Rebellengruppe FARC in einem Haus unweit der Hauptstadt Bogotà deponiert worden war. Nach Angaben der Streitkräfte hatten die Rebellen geplant, sich mit einer Reihe Attentate für die Militäraktion zu rächen, bei der am Mittwoch 15 ihrer Geiseln von Soldaten befreit worden waren. Schon am Freitag hatte die Armee der Öffentlichkeit ein Video der spektakuläre Aktion gezeigt, bei der auch die vormalige Präsidentschaftskandidatin Ingrid Betancourt frei kam. Kolumbiens oberster Militär, General Mario Montoya, wollte damit Medienberichten entgegentreten, denen zufolge die gesamte Befreiungsaktion eine Inszenierung gewesen sei, mit der die Zahlung einer hohen Lösegeldsumme verheimlicht werden sollte.