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Vor G8-Gipfel forderte Barroso Energie-Sozialtarife - Bush lobt Nordkorea

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Vor G8-Gipfel forderte Barroso Energie-Sozialtarife - Bush lobt Nordkorea

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EU-Kommissionspräsident José Manuel Barroso ist mit einer Reihe von Forderungen zum G8-Gipfel nach Japan gereist. Vor Beginn des Treffens am Montag appellierte Barroso an die Industriestaaten, ihre Anstrengungen im Kampf gegen den Klimawandel zu verstärken. Außerdem rief er dazu auf, die Abhängigkeit von Öl und Gas zu verringern und plädierte angesichts der steigenden Energiepreise für Sozialtarife.

Beim Gipfel in Toyako auf der Insel Hokkaido sind mehr als 20.000 Polizisten im Einsatz, um die Sicherheit der Teilnehmer zu gewährleisten. US-Präsident George W. Bush, der am Sonntag seinen 62. Geburtstag feiert, traf mit dem japanischen Ministerpräsidenten Yasuo Fukuda zusammen. Bei dem Gespräch ging es auch um das nordkoreanische Atomprogramm. “Nordkorea hat seine Nuklearaktivitäten offengelegt”, sagte Bush, “und den Kühlturm am Reaktor in Yongbyon gesprengt. Das wurde überprüft und es ist ein Schritt nach vorn, aber es sind noch mehr Schritte nötig.”

Unterdessen versammelten sich erneut G8-Gegner in der Provinzhauptstadt Sapporo zu einer Demonstration. Die Proteste sollen in den kommenden Tagen fortgesetzt werden. Auf Transparenten und Luftballons listeten die Aktivisten Themen auf, mit denen sich die Gipfelteilnehmer ihrer Meinung nach auseinandersetzen sollten, so die Nahrungsmittelkrise, die weltweite Gesundheitspolitik oder die Frage der Ausbildungschancen für Menschen in Entwicklungsländern.