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Afrika zum Auftakt des G8-Gipfels

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Afrika zum Auftakt des G8-Gipfels

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Auf der japanischen Insel Hokkaido hat der diesjährige G8-Gipfel begonnen. Drei Tage lang wollen die Staats- und Regierungschefs der sieben führenden Industriestaaten und Russlands über Klimaschutz und die steigenden Ölpreise sprechen. Am heutigen Auftakttag aber stehen die Probleme Afrikas im Mittelpunkt. Dazu sind auch politische Führer aus mehreren afrikanischen Ländern angereist. Bei den Beratungen dürften die massiven Preissteigerung für Grundnahrungsmittel im Mittelpunkt stehe, die den Kontinent besonders hart treffen. Anschließend soll es bei dem Treffen in der Stadt Toyako auch um Situation in Simbabwe gehen. Ein Vorschlag der französischen Regierung, das Forum um China und Indien, aber auch um Vertreter aus Afrika, Südamerika sowie den arabischen Staaten zu erweitern erhielt nur wenig Zustimmung.

Mehrere Tausend G8-Gegner demonstrierten in der Provinzhauptstadt Sapporo. Ebenso wie die Gipfel-Teilnehmer widmeten sie den ersten Tag den Problemen Afrikas. Vor allem protestierten sie gegen den Anbau von Biotreibstoffen, der riesige Agrarflächen benötigt, und dadurch die Preise für Lebensmittel in die Höhe treibt.